Archiv

Beitragsdatum: Mai, 2018

Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer (li.) mit dem geehrten Bürgerhelfer*innen im Alten Rathaus von Regensburg

Eine Lobrede auf die Ehrenamtlichen hat Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei einer Ehrung von Bürgerhelfern des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) und anderen Vereinen ausgeschüttet. „Ehrenamtliche: Sie helfen in beeindruckender Weise, sie lindern Armut und verhindern Ausgrenzung (…)“, sagte sie im Alten Rathaus von Regensburg, wo die Ehrung stattfand. Genau das ist die Vorstellung von Iris Krimm, Joachim Duvernelle und Johann Klement, die mit Ihrem selbst gewählten eherenamtlichen Engagement andere unterstützen, damit sie nicht - weiter - ausgegrenzt, sondern integriert werden können. Als Einzelbürgerhelfer kümmern sie sich jeweils um einen Menschen, der durch eine psychische Erkrankung den Kontakt zu Freunden, Bekannten und manchmal sogar zur Familie weitgehend oder sogra ganz verloren hat. Häufig ist mit einem solchen gesundheitlichen Einschnitt auch der Verlust der Arbeit und manchmal der Arbeitsfähigkeit verbunden. Durch regelmäßige Besuche und Kontakte versuchen die drei...

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Nachwuchs in Sicht beim Tag der offenen Tür im KoAla-Nest

Literweise Gespensterspucke haben Kinder beim Tag der offenen Tür im Garten des KoAla-Nestes fabriziert und lustvoll plantschend verbraucht. Bei richtigen Kaiserwetter und wunderbaren Temperaturen haben viele junge Eltern, Großeltern und andere Köferinger das Angebot genutzt und sich persönlich einen Eindruck von der Kita gemacht. Auch die beiden Bürgermeister der Gemeinden Köfering, Armin Dirschl, und Alteglofsheim, Herbert Heidingsfelder, die gemeinsam die Krippe gebaut haben und betreiben, nahmen sich die Zeit für einen nachmittäglichen Besuch. Mitglieder vom Elternbeirat bestückten die Buffet-Theke mit ungemein leckeren Kuchen, Quarkhörnchen und salzigem Gebäck. Das Angebot war so reichhaltig und opulent, dass in Schokolade getauchte Hörnchen in der Sonne schmolzen, weil sie nicht schnell weggegessen werden konnten. Für Kinder, die unterm Segeldach im Sandkasten spielten, und Eltern war es ein schöner, entspannter Tag, bei dem sich auch der eine und andere Nachwuchs für die Kita ankündigte oder...

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Das Verkaufsteam vom Wichern-Haus beim OGV Neutraubling

Die lustigen und frechen, frommen und punkigen, immer aber originellen Gartendamen aus dem Wichern-Haus sind schon seit Jahren der absolute Renner von Günther Helfrichs Team aus der Kreativwerkstatt. Ob Weihnachtsmarkt oder Ostengassenfest, Gartenmarkt oder Blumenfest, wie kürzlich beim Obst- udn Gartenverein (OGV) Neutraubling - die bunten „Damen“ aus Keramik kommen einfach an.

in Neutraubling ist Helfrich mit einem kleinen Verkaufsteam erstmals in der blitzblauen Ape der Diakonie angerückt. Aus dem italienischen Kultauto heraus hat er die Gartendamen und andere dekorative Keramikerzeugnisse zum Verkauf angeboten. Das Interesse war dank des strahlenden Wetter und der entspannten Stimmung groß. Viele Gartler griffen in die Tasche, zogen ihr Portemonnaie und anschließend glückselig lächelnd mit einer oder manchmal sogar zwei der einmaligen Figuren von dannen. Aus dem erwirtschafteten Umsatz, erhalten die Mitarbeitenden in der Keramikwerkstatt ein Taschengeld.
 

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Brigitte Merz liest aus dem Roman „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ von Alex Caput

Als sie aus der Stadtbücherei ausgeschieden sei, erzählt Bibliothekarin Brigitte Merz, habe sie gedacht „ich lese nie mehr etwas vor. Das habe ich oft und lange genug gemacht!“ Nach zwei Jahren Rentnerinnendasein, hat es die leidenschaftliche Bücherfrau doch wieder gedrückt. Im Rahmen der Aktion „Regensburg liest“ hat sie dem Tageszentrum-Café Insel, in dessen Nähe sie wohnt, vorgeschlagen eine Lesung zu machen. Im Unterschied zu anderen Leseorten, wo ebenfalls Alex Caputs aktueller Roman „Der Fälscher, die Spionin und der Bombenbauer“ vorgestellt wurde, hat Merz ihre Lesung auf drei Termine verteilt. Im ersten Teil führte sie in die Biografie des  „Fälschers“ Emile Gillieron junior ein und las mehrere Abschnitte aus dessen Leben vor, wie Capus es spannend erzählt.

Der Roman beschäftigt sich mit der Problematik des Schicksals, das...

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Beitragsdatum: April, 2018

Uli Bernd Dirschl (rechts) schnuppert am „Boys´ Day“ im KoAla-Nest den Kita-Alltag

Erst war es nur einer, der sich angemeldet hatte. Am „Boys’ Day“ selbst waren es dann drei Jungs aus der nahe gelegenen Mittelschule, die bei Christiane Engel vor der Tür standen und einen Schnuppertag im KoAla-Nest verbringen wollten. Einer von ihnen, der zwölfjährige Uli Bernd Dirschl, sitzt inmitten einer Gruppe und spielt mit den Kindern Lego, als der Fotograf eintrifft. Er mache das „sehr gern“, erklärt er freimütig. Auch zuhause „spiele ich viel mit meinen eineinhalbjährigen Cousin, wenn der zu Besuch ist“, erzählt der älter wirkende Junge. In der Schule sei ausführlich über den „Girls“ und den „Boys Day“ gesprochen worden, an dem sich Jungs einmal typische Frauenberufe anschauen sollen und umgekehrt. Da er sich auch beruflich vorstellen könne, einmal etwas „soziales mit Menschen zu machen“, hat es ihn gleich in die Kita gezogen. Sein Zwillingsbruder, verrät er noch, „ist heute im anderen Kindergarten“. Andere Mitschüler...

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Dekan Eckhard Hermann und Diakonie-Chefin Sabine Rückle-Rösner begrüßen die neuen Mitarbeiter*innen zum „Willkommenstag“

Den umfangreichen Schlüsselbund der Neupfarrkirche hat Dekan Eckhard Herrmann bei der Begrüßung neuer Mitarbeitende der Diakonie zum Aufhänger für seine Andacht genutzt. „Es gibt viele Schlüssel, mit denen wir die Herzen von Menschen von Menschen öffnen können“, wandte er an die rund 20 Teilnehmenden in der Kapelle des Alumneums. „Manchmal hat man gleich den richtigen zur Hand“, holte er aus und nannte „das richtige Wort im richtigen Augenblick“, ein Lächeln oder eine Geste oder gar „kein Wort, wo es besser ist, nichts zu sagen“ als Beispiele. Darin sieht er mögliche „Schlüssel“, um zu den Menschen durchzudringen, mit denen die „Neuen“ in ihren verschiedenen Diensten bei der Diakonie zu tun haben.

„Ich wünsche Ihnen“ gab er ihnen mit auf den Weg, „dass Sie bei allem, was Sie in Ihrem Dienst tun, immer den richtigen Schlüssel finden. In den Beratungsstellen, in der Pflege, in Ihrem Miteinander mit Kindern, bei der...

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Schülerin Genoveva Ledermann während ihres Praktikums im Tages-Café Insel der Diakonie
Richtig froh ist Genoveva Ledermann über ihr Praktikum im Tageszentrum Café Insel. „Das war toll“ strahlt die Schülerin vom Albrecht-Altdorfer-Gymnasium, „die waren alle so nett hier!“. Sie habe beim Einkauf für die Küche mithelfen können, habe bei der Vorbereitung für das tägliche Mittagsangebot mitgearbeitet und vor allem, sie habe „viele Leute kennengelernt“. Dabei macht die 15-Jährige aus der Klasse 9+d keinen Unterschied zwischen den Profis vom Team, den Sozialpädagogen und Hauswirtschaftsleuten, und Besuchern des Tageszentrums, von denen manche jede Tag in der diakonischen Einrichtung sind. Überrascht sei sie gewesen, antwortet Ledermann auf die Frage ob sich ihre Einstellung psychisch kranken Menschen gegenüber verändert habe, „wie offen und superfreundlich die Menschen hier sind“. Das habe sie nicht erwartet. Sie selbst sei zwar auch vor dem Compassion-Praktikum weder...

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Christoph Müller (links), Stephanie Schiller, Sophie Müller, Alexander Stark und Manuel Pabst vom Elternbeirat

Die Weideruten waren frisch geschnitten, da gab es kein Halten mehr. Noch am gleichen Abend, als die Nachricht von den Gemeindearbeitern kam, dass Weiden geschnitten worden seien, die abgeholt werden könnten, verabredeten sich einige Väter und Mütter vom Elternbeirat. Am darauffolgenden Wochenende rückten sie mit Schaufel und Spaten im Kinderhaus Tegernhaus an, um das von den Kindern heiß ersehnte Tipi zu bauen. „Sie legten sich mächtig ins Zeug“, lobte Leiterin Daniela Rößler zwei Tage später voller Freude das Engagement der Beirats-Eltern. In wenigen Stunden hatte des Team unter kräftiger Mitwirkung von Sophie, der Tochter von der früheren Beiratsvorsitzenden Nadine Müller den Platz abgesteckt, gesäubert, vorbereitet und die Weiden kunstvoll eingegraben und oben zu einem typischen Tipi geflochten und zusammengebunden. Das Ergebnis des gemeinschaftlichen Elternengagements kann sich sehen und ist auch sofort von den Kindern in Beschlag genommen worden.

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Termine:

25.05.2018 - 10:00
Matinée „SaTierische Gedichte"
Gustav-Adolf-Wiener-Haus

27.05.2018 - 13:30
Wanderung
Alpiner Steig (Regensburg-Etterzhausen-Schönhofen-Eilsbrunn)

05.06.2018 - 09:00
Tagesfahrt: Konzerthaus
Cham u. Blaibach