Kippbratpfanne bräunt wieder gleichmäßig

Applaus und viel Lob gab es für Küchenchef Wolfgang Bauer, als er nach über zwei Monaten erstmals wieder ein Mittagessen aus der eigenen Küche für die Bewohner*innen des Argula-von-Grumbach-Hauses servieren konnte. Nach mehr als zwanzig Jahren im Dauereinsatz war eine gründliche Renovierung der Küche notwendig geworden. Start war im September, als der alte Küchenblock abgebaut und herausgenommen wurde. Dann allerdings zeigte sich, dass der Aufwand für die Installation eines neuen Blocks und einiger Geräte sehr viel höher war, als erwartet. Bis mit dem (Wieder-)Einbau begonnen werden konnte, mussten auch Leitungen neu verlegt werden.

Ende November schließlich war es geschafft und Küchenpersonal und Senior*innen freuten sich riesig auf die dampfenden Nudeln und schmackhaften Fleischgerichte, die Bauer mit seinem Team endlich wieder anbieten konnte. Das „Kochergebnis ist jetzt viel gleichmäßiger, weil die Hitzeverteilung um einiges besser ist“, zeigte sich der Küchenchef hochzufrieden. Bei der „alten Kippbratpfanne“ sei die eine Seite schon dunkel geworden, während die andere „erst halb“ durch gewesen sei. Jetzt könne er am riesigen Herd „über einen Touchscreen wie mit einem Handy“ kochen und braten, lacht er vergnügt. Und frisch zubereitetes Essen trage nun einmal viel zum Genuss und zur Zufriedenheit der Bewohner*innen bei, da könne das - über zweieinhalb Monate regelmäßig um die Mittagszeit angelieferte - Essen aus Regensburg noch so gut gewesen sein.