Peter Aumer informiert sich über diakonische Arbeit

Dabei habe er „viel für meine Arbeit in Berlin mitgenommen“, meinte Peter Aumer (MdB) beim Abschied zu Sabine Rückle-Rösner. Bei einem Besuch der Bezirksstelle der Diakonie hat sich der Bundestagsabgeordnete von der Vorstandsfrau und mehreren Leiter*innen von Einrichtungen und Beratungsstellen über deren Aufgaben und tägliche Arbeit informieren lassen. „Die Bezirksstelle“, lautete sein Resümee, „erfüllt im Dekanatsbezirk Regensburg viele soziale Aufgaben.“ Die Aufgaben würden von der Arbeitslosenhilfe, über die Kinder- und Jugendhilfe, bis hin zu psychologischer und sozialpsychiatrischer Beratung, sowie die Sozialdienste und den Unterhalt verschiedener Heime reichen, registrierte der Politiker anerkennend. „Im Gespräch mit den Leiterinnen und Leitern haben sie von vielfältigen Erfahrungen in ihrer täglichen Arbeit berichtet.“




Flüchtlingsberatung besser aufgestellt

Im Bereich der Flüchtlingshilfe sind 2018 zwei Mitarbeitende im Transitzentrum, welches zum Anker-Zentrum umfirmiert worden ist,  hinzugekommen. Sozialberatung und vielfältige praktische Hilfe leisten dort Elena Todua und Peter Häcker. Die beiden  Sozialpädagogen ergänzen sich in ihrem schwierigen, manchmal auch aufreibenden Arbeitsfeld hervorragend. Die gebürtige Georgierin Todua spricht exzellent russisch und kann Asylsuchenden aus Moldawien und anderen osteuropäischen Ländern beraten. Ebenso ist sie für Frauen mit spezifischen Problemstellungen eine wertvolle Stütze. Wie Häcker hat sie in Regensburg an der OTH Soziale Arbeit studiert, ein Zweitstudium, ist verheiratet und hat eine Tochter. Für den Bayerwaldler Häcker war es eine „wahnsinnige Erleichterung“, als zwei Monate nach ihm seine Kollegin zu arbeiten begannSeither teilen sie sich die Betreuung der über 500 Menschen vorwiegend aus Nigeria, Moldawien, Äthiopien, Eritrea und etlichen anderen Ländern. Die Situation in der Beratung habe sich „nach und nach etwas entspannt“, ist dem Diplom-Sozialpädagogen die Entlastung deutlich anzumerken.