Models ziehen die Blicke auf sich

Mode ist an kein Alter gebunden. Und modisch auftreten schon gar nicht. Das ließ sich auch an der großen Resonanz erkennen, die eine kleine Modeschau im Argula-von-Grumbach-Haus  bekommen hat. Die Sitzplätze im eigens ausgeräumten Speisesaal waren alle besetzt, als Margarethe, Franziska und Karl – allesamt Bewohner der Senioreneinrichtung – frühlingshafte Mode vorführten. Moderiert von Modeberater Michael Nowak aus Amberg, präsentierten die zwei Frauen und der ältere Mann farbig dezent bedruckte T-Shirts, leichte Jacken, Hosen Hemden. Nowak nahm die Models bei der Hand, um ihnen etwas die Aufregung zu nehmen und führte sie über durch den Raum, wobei er gleichermaßen auf die modischen Kleidungsstücke, wie die Models einging. Diese waren sichtlich davon angetan, als sich alle Blicke auf sie richteten und es am Schluss für jeden Beifall gab. Nowak bedankte sich bei den drei Bewohnern für die Mitarbeit mit kleinen Geschenken. Anschließend konnten die Besucher die aufgebauten Sachen selbst anprobieren und sich bei Bedarf neu einkleiden. Nowak erzählte, dass er das mobile Modeangebot für Ältere zusammen mit seiner Frau vor zwei Jahren gegründet und aufgebaut habe.




Singen für die (geistige) Gesundheit

Ein irisches Segenslied, „Hit the Road Jack“ und „King of the Road“ sind einige der Evergreens und Popsongs, die am Wochenende von verschiedenen Chören bei einer Aktion der Alzheimer Gesellschaft gesungen wurden. An sieben Plätzen in der Altstadt von Regensburg machten sieben Ensembles – vom vierköpfigen Spatzen-Quartett bis zum über dreißigköpfigen Cantemus-Chor – jeweils eine halbe Stunde Station und sangen „für unsere Gesundheit“. Mit der Veranstaltung, an welcher sich auch die Diakonie mit einem Infostand an der Neupfarrkirche beteiligte, wiesen die teilnehmenden Organisationen und Initiatven darauf hin, dass jede( r ) Einzelne aktiv werden kann, um das Gehirn leistungsfähig und eine Demenz in Schach zu halten. Dazu gehöre regelmäßige Bewegung ebenso, wie eine ausgewogene Ernährung und geistig-musische Betätigungen, wie das Singen.

Mit Mittelbayerische berichtete über das 1. Altstadtsingen.

Weiterführende Infos finden sich unter: Wegweiser Demenz, Alzheimer Gesellschaft Oberpfalz, Alzheimer Deutschland und Forschung.




Neuer Manager bei Grundsteinlegung

Wenn voraussichtlich im kommenden Jahr 2020 das neue Begegnungszentrum in der Guerickestrasse seine Pforten geöffnet hat, zieht der neue Quartiersmanager Maximilian Graef mit seinem Quartiersbüro mit ein. Vor wenigen Tagen hat Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer zusammen mit Planungsreferentin Christine Schimpfermann eine Zeitkapsel im Grundstein versenkt. Neben einer aktuellen Ausgabe der regionalen Tageszeitung, Wünschen des Seniorenbeirates und weiteren Unterlagen, sind auch drei Zeichnungen aus einem Bilder-Malwettbewerb in die Kapsel hineingekommen. Der Wettbewerb ist an der Pestalozzi-Schule mit Viertklkässler*innen durchgeführt worden. Aus den abgegebenen Bildern sind drei für die Zeitkapsel ausgewählt worden, alle anderen sind zusammen mit Kopien der Siegerbilder im jetzigen Quartiersbüro (Daimlerstrasse 27) ausgestellt. Ab Juni übernimmt dort der Sozialpädagoge Graef das Ruder von der bisherigen Quartiersmanagerin Sarah Zimmermann, die zurück nach Nürnberg geht. Bei der Preisverleihung für die jungen Künstler*innen lud Graef im Quartiersbüro alle „zu den Veranstaltungen des Quartiersbüro Soziale Stadt“ ein. Er werde auf alle Gruppen und Initiativen im Quartier zugehen, wenn er demnächst die Arbeit aufnimmt. Auch die Pestalozzi-Schule will er möglichst rasch besuchen und Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Direktor ausloten.