Spaghettipizza und Vollkornwaffel

Voller Erwartungen haben kürzlich zehn Nachwuchsköchinnen vom Kinderhaus Tegenheim mit Mamas und Omas die neu eingerichtete Schulküche des Amtes für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Regensburg in der Lechstraße. Sie waren auf Einladung von Ernährungsfachfrau Irmgard Vilsmeier gekommen, um gemeinsam das Angebot „Neue Ideen für das Eltern-Kind-Kochen“ auszuprobieren. Als erste Gruppe in der neuen Küche „weihten“ sie praktisch das Bildungsangebot gleich ein. Die Mädchen und Jungen vom Kinderhaus der Diakonie, nehmen mit ihren Erzieherinnen am Projekt „Netzwerk Junge Eltern/Familien - gesund und fit im Kinderalltag“ teil. Es wird in Kooperation mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten durchgeführt.

Kindgerechte Ernährung und Bewegung im Kita-Alltag und auch zu Hause, mitmachen und Vorbild sein, lautet das Motto des Projektes. „Eltern sind besonders gefragt, wenn es um die Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten ihrer Kinder geht. Sie sind nicht nur Vorbild, sie steuern auch wesentlich den Zugang zu Bewegung und Ernährung“, zeigt Kinderhausleiterin Daniela Rößler die Zusammenhänge auf. Deshalb waren auch die Mamas und Omas mit dabei, als es in der Schulküche dran ging gemeinsam Spaghettipizza, Gemüsepommes und pikante Vollkornwaffeln zu kochen. Vilsmeier geht es darum Kinder und Eltern mit leckeren, saisonalen und schnellen Familiengerichten bekannt und vertraut zu machen. Höhepunkt war dann das gemeinsame Verspeisen der selbst gekochten Speisen.

Weitere gemeinsame Aktionen sind während des gesamten Kindergartenjahrs geplant. Gestartet hat das Projekt mit einer Frühstücksaktion und einem Elternabend im Herbst, dem Eltern-Kind-Kochen und Anfang Mai wird noch ein Workshop für Eltern zum Thema „Einkaufen für Kinder - im Irrgarten der Lebensmittelwelt“ im Kinderhaus stattfinden. Das Projekt endet im Sommer mit einer FamilienFitnessOlympiade.




Starker Partner für ReNeNa

Mit dem Gerontopsychiatrischen Dienst des Diakonischen Werkes bekamen „Regensburgs Nette Nachbarn“ (ReNeNa) ihren 30. Partner. „Einen sehr starken Partner“, wie Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei der Unterzeichnung des Kooperationsvertrages im Alten Rathaus betonte. „Ich freue mich sehr, dass jetzt die Diakonie mit einer zweiten Einrichtung - neben KASA - mit im Boot dieses wichtigen und erfolgreichen sozialen Netzwerkes  ist“, sagte sie. Die Leiterin des Dienstes, Ute Kießling, skizzierte kurz die Arbeit, in der  auch viele Hausbesuche zu bewältigen und Hilfssysteme zu organisieren sind. „Da besteht ein großes Vernetzungspotential mit anderen Diensten von RenNeNa“, sagte sie. „Wir werden in Zukunft gut zusammenarbeiten.“ Unser Bild zeigt Ute Kießling (links) und Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer bei der Vertragsunterzeichnung, die stellvertretende Leiterin des Seniorenamtes, Petra Frauenstein beobachtet die Szene. Foto: Stadt/Peter Ferstl.




In der Diakonie steckt auch „Bella Diakonia“

Ein neuer Hausmeister beim Betreuten Jugendwohnen, Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen aus Kinderhäusern und Hort, eine Quartiersmanagerin und viele Neue aus den Seniorenheimen der Diakonie. Der siebte Willkommenstag seit 2017 war mit weit über zwanzig neuen Mitarbeiter*innen gut angenommen und besucht. In der St.Gallus-Kapelle im Alumneum startete der Tag mit einer Begrüßung durch Diakonie-Chefin Sabine Rückle-Rösner, Liedern, begleitet von Kirchenmusikdirektor Roman Emilius, und einer Andacht. Diese hielt Dekan Eckhard Herrmann und knüpfte über die Ausstrahlung der Verfilmung des Romans „Bella Germania“ an die künftigen sozialen Tätigkeiten der vielen Neuen an. Auch bei der italienisch-deutschen Familiensaga im Gastarbeitermilieu sei es um menschliche Schicksale, Veränderungen und Zwänge gegangen, denen Diakoniemitarbeitende oft täglich begegnen. „Die Menschen kommen zu Ihnen mit der Hoffnung, dass Sie ihnen helfen, etwas an ihrer Lebenssituation zu ändern“, beschrieb er die Aufgaben und spannte einen Bogen: „…sie setzen ihre Hoffnung auf Bella Diakonia“.

Über eine Vorstellungsrunde, Rollenspielen und verschiedene Gruppenaufgaben arbeitete sich ein kleines Team unter Leitung von Anke Polednik und Rückle-Rösner an das Profil und den Wertekanon der evangelischen Wohltätigkeitsorganisation heran. Am Nachmittag, als der Willkommenstag zu Ende ging, teilte eine große Mehrheit der Teilnehmer die Ansicht einer Sozialpädagogin, nun „viel besser zu verstehen, was Diakonie eigentlich bedeutet“ und was „da alles dahinter und drin steckt.“