Karate-Gruppe für inklusives Angebot geehrt

In der Karate-Gruppe des SpDi hat vor kurzem eine Gürtelprüfung stattgefunden. Dabei legten erneut fünf Teilnehmende zwischen 54 und 69 Jahren ihre Prüfung zum Gelbgurt ab. Bei diesem Kurs gibt es keine Pflicht für eine Prüfung, es ist ein freiwilliges Angebot. Der Wunsch dazu ist aus dem Kreis der überwiegend älteren Teilnehmer selbst gekommen.

Das Karate-Dojo Satori ist ein sozial-inklusives Angebot des Sozialpsychiatrischen Dienstes (SpDi) der Diakonie und konzipiert für Menschen ab 50 mit oder ohne psychische Erkrankung. Aktuell werden die Kursteilnehmer in zwei Gruppen von der Leiterin des Spdi und Sozialpädagogin Ute Kiessling und der Fachübungsleiterin Sabine D`Ascanio, die Kießling ehrenamtlich unterstützt, unterrichtet.

Vor wenigen Tagen ist das Karate-Dojo Satori bei einer Karate-Gala für seine sozial-inklusive Vereinsarbeit ausgezeichnet worden. Diese inklusive Gruppenarbeit sei in „dieser Form bislang einzigartig“, hob Wolfgang Weigert bei der Übergabe hervor. Der Präsident des Deutschen Karate-Verbands (DKV) führte an, dass diese installiert worden ist, „um die durch Studien nachgewiesenen positiven Wirkungen von Karate – physisch, wie psychisch – auf Menschen zugänglich zu machen, die aus verschiedenen Gründen keinen Weg zu Sportvereinen finden“.

Wer mehr dazu lesen will, kann dem Link folgen: MZ-Bericht