„Stille Nacht“ auf koreanisch

Selbst beim flotten „Jingle Bells“ waren Senioren zu beobachten, wie sie ihre Lippen spitzten und den englischen Weihnachtsschlager mit Freude mitsangen. Überhaupt war es bei der Weihnachtsfeier im Leo-Haus das Mitsingen, das den Bewohnern sichtlich Spaß machte und sie zum Mitmachen anregte. Vom traditionell bayerischen „Es wird scho glei dumpa“ über das fröhliche „Kling, Glöckchen, klingelingeling“ bis zu „Stille Nacht“ spielten Pfarrerin Susanne Kim und ihr Mann bekannte Weihnachtslieder auf Flöte und Gitarre. Einen besonderen Eindruck hinterließ Herr Kim, der eine Strophe des Klassikers „Stille Nacht“ auch koreanisch, seiner Muttersprache, sang und sich selbst auf Gitarre dazu begleitete.

Den Anfang der Feier im voll besetzten Speiseraum machte Einrichtungsleiter Martin Huber, der Landrat Josef Laumer, den 3. Bürgermeister von Bogen Fritz Bittner und neben den Bewohnern auch deren Verwandte und die Ehrenamtlichen herzlich begrüßte. In seiner Rede ging er auf die beschlossenen Erweiterungs- und Renovierungsarbeiten ein, die kommendes Jahr beginnen sollen. Die beiden politischen Gäste Bittner und Laumer dankten in Grußworten Mitarbeitenden und ehrenamtlichen Helferinnen für die geleistete Arbeit, die beide als „existentiell wichtig und bedeutend“ für das Gemeinwohl bezeichneten. Später trug eine Bewohnerin besinnliche Gedichte vor und ein Besucher erzählte eine spannende weihnachtlich-winterliche Geschichte aus dem Bayerischen Wald. Punsch, Platzeln und andere weihnachtliche Genüsse rundeten die Feier ab.